Ärgernis Dehnungsstreifen: Ursache und Behandlung in der Übersicht

Von Dehnungsstreifen die medizinisch als Striae cutis atrophica bezeichnet wird, sind viele Menschen betroffen. Gerade bei Frauen kommt es im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft häufig zu Dehnungsstreifen. Sie sind nicht schön und können für die Betroffenen zu einer richtigen Belastung werden. Gerade deshalb stellen sich viele Betroffene die Frage, woher kommen die Dehnungsstreifen und gehen sie auch wieder weg?

So kommt es zu Dehnungsstreifen

Beginnen wir gleich mit der schlechten Nachricht, Dehnungsstreifen verschwinden leider nicht von alleine. Mit der Zeit können sie aber verblassen und ändern ihren Farbton. Doch bevor wir hier näher in die Details gehen, wie kommt es überhaupt zu Dehnungsstreifen? Wie zu Beginn erwähnt, können Dehnungsstreifen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft auftreten. Wobei das nicht bedeutet, dass von Dehnungsstreifen ausschließlich Frauen betroffen sind. Auch bei Männern kann es zu Dehnungsstreifen kommen. Unter unserer Haut befinden sich die sogenannte Unterhaut und das Bindegewebe. Kommt es zu hier zu einer starken Belastung, zum Beispiel durch das Anwachsen vom Bauch durch eine Schwangerschaft oder aber auch durch Übergewicht können sich Risse in der Unterhaut und im Bindegewebe bilden. Diese Risse werden dann als Dehnungsstreifen sichtbar. Sichtbar werden sie hierbei auch durch ihre rote Farbgebung. Wie stark die rötliche Farbgebung ist, aber zum Beispiel auch die Breite, die Länge und die Anzahl der Dehnungsstreifen ist, hängt von der Belastung ab. Im Übrigen, zu Dehnungsstreifen kann es auch infolge von übermäßigen Sport kommen. Entstehen können Dehnungsstreifen an einer Vielzahl an Stellen am Körper. So kommt es vor allem häufig am Bauch, aber auch an den Oberarmen, am Gesäß oder an der Hüfte zu einer Bildung der Dehnungsstreifen.

Behandlung und Vorbeugung von Dehnungsstreifen

Wie schon erwähnt, bilden sich Dehnungsstreifen leider nicht wieder zurück. Wer daher Dehnungsstreifen mal hat, muss damit leben oder sich behandeln lassen. Wobei Dehnungsstreifen auch durch eine Behandlung nicht verschwinden. So kann man Dehnungsstreifen im Rahmen einer Operation entfernen, aufgrund vom operativen Eingriff hat man aber hinterher eine Operationsnarbe. Letztlich also im Vergleich zu den Dehnungsstreifen nicht unbedingt eine Verbesserung. Andere Ansätze in der Behandlung von Dehnungsstreifen zielen darauf ab, diese weitgehend verblassen zu lassen. Aber auch hier bleiben am Ende unter Umständen noch sichtbare weiße „Striche“ zurück. Bei diesen Behandlungen gibt es zwei Methoden. Die erste Methode ist hierbei ein verblassen mittels Laser. Alternativ gibt es noch die Option mit einem chemischen Peeling, hierbei werden verschiedene Wirkstoffe unter die Haut gespritzt. Wobei der Erfolg von beiden Verfahren immer davon abhängig ist, wie stark die Dehnungsstreifen ausgeprägt sind. Damit es überhaupt nicht zu Dehnungsstreifen kommen kann oder man zumindest das Risiko absenkt, sollte man seine Haut pflegen. Das gilt insbesondere dann, wenn man sie starken Belastungen aussetzt. Mit Öle und Cremes kann man hier gut die Entstehung von Dehnungsstreifen verhindern.

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